Olivenpaste

Olivenpaste wird hier in Bulgarien auf jedes zweite Sandwich geschmiert. Als ich sie kürzlich auf einem Heimatbesuch in Köln dringed brauchte, konnte ich allerdings nirgendwo Olivenpaste zu kaufen finden. Ich habe allerdings auch nicht lange gesucht, weil ich ziemlich sicher war, dass sie ganz einfach selbst herzustellen ist. So kann Mangel zum Glücksfall werden.

Einem Rezept bin ich nicht gefolgt. Und meine Olivenpaste war auch lediglich eine Zutat, weshalb ich erst einmal wenig originell war. Als Brotaufstrich oder Dip gibt es unzählige Variationen, dazu unten mehr.

Zutaten

  • 100 g schwarze Oliven ohne Kern
  • 50 g Tomatenmark
  • 1/2 TL Harissa
  • 1 mittelgroße Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung

Zubereitungszeit: nicht ganz 1 Minute

  1. Die Knoblauchzehe schälen.
  2. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Zauberstab zerkleinern, bis die Paste die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Das Rezept ist denkbar einfach und sollte je nach Bedarf und eigenem Geschmack angepasst werden.

Roh lassen sich zugeben:

  • Walnüsse
  • Zwiebeln
  • Cashew-Kerne
  • Haselnüsse
  • Erdnüsse
  • Ingwer
  • Möhren
  • Pilze

Geschmort oder gekocht passen:

  • Auberginen (!)
  • Rote Beete
  • Bohnen
  • Pilze
  • Zwiebeln

Aus Konserven lassen sich zugeben:

  • Thunfisch
  • Sardinen
  • Kapern
  • Anchovis (Sardellen)
  • rote Bohnen
  • weiße Bohnen
  • getrocknete Tomaten

Und ersetzt man schließlich Tomatenmark und Harissa aus meinem Grundrezept mit Kapern und Anchovis, erhält man Tapenade.

Übrigens ist es besser, die Oliven selbst zu entsteinen, weil sie erheblich besser schmecken.

Die Olivenpaste ist aufgrund des hohen Fettgehalts gut haltbar. Für ein paar Tage bewahrt Klarsichtfolie die Paste vor dem Antrocknen. Unter Öl gelagert sollte es während zwei Wochen keine Probleme geben. Tiefgekühlt bei -18 °C lässt sie sich mehrere Monate lang aufbewahren. Die genauen Zeiten hängen natürlich von den weiteren Zutaten ab.


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